Einladung zum Workshop „Laubarbeit am Weinstock“ der Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg

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Die Vegetation ist nun schon sehr weit entwickelt, die Weinstöcke treiben bereits kräftig und Spätfröste sind nicht mehr zu befürchten.1111

Ein sorgfältiger und sachgerechter Umgang mit den frischen Trieben im Frühjahr und Sommer fördert das Wachstum und die Assimilation. Er beugt auch Krankheiten vor und unterstützt die gewünschte Erziehung des Weinstocks. Zu den sogenannten Laubarbeiten gehören das Ausbrechen oder Entfernen junger Triebe, das Heften oder Einordnen der Triebe in die Unterstützung (z. B.  Spalier), das Einkürzen und Ausgeizen und später das Entlauben oder Freistellen der Trauben.

Darüber hinaus sind auch Fragen zur Düngung und was zur Abwehr von Krankheiten getan werden kann Gegenstand eines Workshops der Weinzierlbruderschaft Achdorf–Berg am Samstag, dem 16. Mai 2015. Treffpunkt ist jeweils um 10:00 und 11:00 Uhr der Hof des Stadttheaters Landshut, Zugang Bushaltestelle an der Wittstraße. Gebühren für den Workshop werden nicht erhoben. Die Weinzierlbruderschaft freut sich über Spenden für den Verein. Weitere Informationen über die Weinzierlbruderschaft sind über die Internetadresse www.weinzierlbruderschaft.de zu erhalten.


Weinstöcke richtig schneiden – Workshop der Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg am Samstag, dem 07. März 2015

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Weinstöcke richtig schneiden – Workshop der Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg

am Samstag, dem 07. März 2015

Zur Frage: Wie erziehe ich meinen Weinstock? bietet die Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg am Samstag, dem 07. März 2015 einen Workshop an. Treffpunkt ist um 10:00 und 11:00 Uhr vor dem Anwesen Bierlingweg 12 in Landshut Achdorf. Es werden verschiedene Erziehungsmethoden vorgestellt. Interessierte, die bereits im vergangenen Jahr am Workshop teilgenommen haben, können sehen, wie sich der damalige Schnitt auf das Wachstum ausgewirkt hat. Sicher werden manche auch wissen wollen, welche Rebe eignet sich bei uns, welchen Boden benötigt ein Weinstock, wie bekomme ich schöne Trauben, was muss während der einzelnen Wachstumsstadien getan werden, was mache ich bei Schädlingsbefall? Auch dazu können Sie Hinweise im Workshop erhalten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte versammeln sich am angegebenen Treffpunkt. Ein Teilnahmebeitrag fällt nicht an; über Spenden an die Weinzierlbruderschaft freuen wir uns. Weitere Informationen über die die Aktivitäten der Weinzierlbruderschaft erhalten Sie über die Internetadresse www.weinzierlbruderschaft.de.

 


Infobrief 1/15

Infobrief 1/15                                                                                                                                                                Landshut, im Januar 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Brüder und Schwestern der Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg,

für das neue Jahr haben wir einige Aktionen, Termine und Angebote für Sie zusammengestellt:

  •  Vorerst Letzter Weinzierlstammtisch im Zollhaus am 19.01.2015 um 19:00 Uhr im Zollhaus, Achdorf; Besprechung neuer Ort und Zeitpunkt wegen Umbau
  •   Weinzierlstammtisch Ochsenwirt, Hofberg: jeweils am dritten Mittwoch im Februar, April, Juni usw. um 19:00 Uhr
  •   Schneiden von Weinstöcken: Kurs am Samstag, dem 07. März 2015. Treffpunkt ist um 10:00 und 11:00 Uhr vor dem Anwesen Bierlingweg 12 in Landshut Achdorf.
  •   Kirchgang mit Gedenken an die Verstorbenen der Bruderschaft: Sa., 16. Mai 2015, 17:30 Uhr, St. Margaret, Achdorf
  •   Jahrestreffen: 25. Mai 2015 (Pfingstmontag), 14:00 Uhr, Ort wird wegen Umbau des Gasthauses Zollhaus noch bekannt gegeben; wesentliche Tagesordnungspunkte: Satzung, Schauweingarten
  •   Auslichten der Weinstöcke: Kurs an einem Samstag im Mai/Juni, Einführung und anschließende praktische Übungen in Weingärten, Ort und Zeitpunkt werden je nach Entwicklung der Vegetation noch über die Zeitung bekannt gegeben
  •   Fronleichnamsprozession, So., 07. Juni, 08:30 Uhr, St. Margaret, Achdorf, hinter unserer Fahne und der wieder hergerichteten Patronatsstange mit dem Hl. Urban versammeln
  •   Jahresausflug in ein Weinbaugebiet an einem Wochenende im Spätsommer (Vorschlag: Anbaugebiet um Veitshöchheim, Ziel und Termin sind noch genauer auf der Jahresversammlung festzulegen)
  •   Weinfest, Festlegung bei der Jahresversammlung (eigenes Fest oder Teilnahme in Salzdorf ca. 19./20.09.2015)
  •   Christkindlmarkt im Achdorfer Schlössl, mit Glühweinstand der Weinzierlbruderschaft mitwirken:  11. Dez. 2014 (genauer Termin wird vom Bürgerverein Achdorf noch festgelegt)

Alle Termine werden wir auch noch rechtzeitig vorher in der Landshuter Zeitung unter den Vereinsnachrichten und auf unserer Internetseite  www.weinzierlbruderschaft.de  mitteilen.

Der Beitrag kann weiterhin bei der Jahrestagung erstattet werden oder persönlich bei Frau Klinger, Kumhausener Str. 55, oder bei Herrn Englbrecht, Bachstraße 47, abgeben werden. Sie können auch unsere Bankverbindung nutzen; sie lautet: Sparkasse Landshut, IBAN: DE83 7435 0000 0020 4514 66, BIC: BYLADEM1LAH .

Mit bruderschaftlichen Grüßen

Norbert Krieger                                               Johann Englbrecht                                          Ludwiga Klinger

1.Vorsitzender                                                   2. Vorsitzender                                                   Kassier


Schau-Weingarten am Hofberg geplant – Artikel Landshuter Zeitung vom 09.10.2014

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Oberbürgermeister Rampf begrüßt das Projekt der Weinzierlbruderschaft „ausdrücklich“
Von Sandra Löw

So wie heute Mais- und Rapsfelder das Landschaftsbild um Landshut herum prägen, waren es im Mittelalter Weingärten, die sich an den Hügeln entlang des Isartales aneinanderreihten. Einer der ältesten Landshuter Vereine, die Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg, möchte an diese Tradition anknüpfen und einen Schau-Weingarten anlegen. Das Konzept hatte der Vorsitzende der Weinzierlbruderschaft, Norbert KriegerLZ Bild1 091114, schon länger in der Schublade, was bisher fehlte, ist ein geeigneter Standort. Die Sonneneinstrahlung und die Bodenbeschaffenheit sind nur zwei von vielen Faktoren, die die Vereinsmitglieder versuchten, bei der Auswahl zu berücksichtigen. „Einerseits soll der Ort so zentral sein, dass ihn viele Bürger leicht erreichen können, andererseits wäre es auch toll, wenn dort früher auch Wein angebaut wurde“, nennt Norbert Krieger zwei weitere Kriterien. Nun hat der Vorsitzende auch Oberbürgermeister Hans Rampf seinen Wunsch-Standort schmackhaft machen können, der beide Kriterien auf sich vereint. Einen Ballwurf vom Spielplatz am Hofberg entfernt, gibt es eine große Rasenfläche, die eine Steinskulptur ziert. „Hier sind viele Spaziergänger unterwegs, das Gelände ist recht eben und rund um die Burg gab es früher auch schon Weingärten“, zählt der Vorsitzende drei Vorzüge auf. „Ich begrüße das Projekt ausdrücklich“, sagt Hans Rampf. „Zumal dieser Schauweinberg auch wieder ein wichtiges Fenster in die Historie darstellt, Die Landshuter Tradition des  Weinbaus ist im Bewusstsein der Bevölkerung schließlich kaum noch verankert.“ Die Vereinsmitglieder hoffen nun, dass die Stadt nicht nur das Grundstück günstig zur Verfügung stellt, sondern sich auch an den Kosten für die Umzäunung und das Baumaterial beteiligt. Eine Alternative wäre, dass von privater Seite Spenden fließen. Das Konzept für den Schau-Weingarten bietet eine bunte Mischung an Sorten, die sowohl für Hobbywinzer als auch für Gartenfreunde interessant sein dürfte. Neben alten Reben, wie Elbling oder Blauer Köller, würden die Mitglieder auch moderne Sorten wie Müller Thurgau oder Spätburgunder kultivieren. Außerdem sollen die süßen Muskattrauben angebaut werden. Auch mehltauresistente Sorten sollen vorgestellt werden. Workshops zum richtigen Schneiden und Entlauben, die der Verein im vergangenen Jahr zum ersten Mal angeboten hat, sollen ausgebaut werden. „Die große Nachfrage hat gezeigt, dass das Interesse da ist“, stellt Norbert Krieger fest. Nicht zuletzt spielt für den Vorsitzenden der pädagogische Nutzen eine wichtige Rolle. So könnten zum Beispiel Schulklassen Patenschaften erwerben und das Thema im Unterricht aufbereiten. „Schließlich erfahren die Kinder so auch, dass ihre Heimat schon in der Römerzeit und im Mittelalter einmal ein bedeutendes Weinanbaugebiet war und völlig anders ausgesehen hat“, betont der vierfache Vater.Ein genaues Gründungsdatum der Weinzierlbruderschaft existiert nicht. Aber eine kleine Gruppe an Mitgliedern versucht seit einigen Jahren, die Geschichte anhand von Dokumenten genauer zu erforschen. Fest steht, dass sich Weinbauern – auch Weinzierln genannt – aus den Stadtteilen Berg, Achdorf, Hagrain und den Dörfern Eugenbach, Altdorf und Tondorf vor rund 500 Jahren zu dieser Vereinigung zusammengeschlossen haben, um sich im Krankheits- oder Todesfall gegenseitig zu unterstützen. „Das war quasi so etwas wie heute eine Nachbarschaftshilfe“, erklärt Norbert Krieger. Schließlich sei die Abhängigkeit von den LehensherLZ Bild2 091114rn groß gewesen, so dass man sich keine Verdienstausfälle leisten konnte, wollte man nicht die Familie in Armut stürzen. Die Verbindung zur Kirche ist den Mitgliedern heute noch wichtig. Neben der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession ist der jährliche Gedenkgottesdienst am Wochenende vor Pfingsten der Höhepunkt im Kalender. Dabei verlässt der Heilige Urban, Schutzpatron der Weinbauern, seinen Platz in der Sakristei in St. Margaret und bekommt einen Ehrenplatz am Altar. „Die Figur zierte einst eine Patronatsstange, und wir würden sie gerne so weit restaurieren, dass sie wieder ihre ursprüngliche Funktion erfüllen kann“, erwähnt der Vorsitzende ein weiteres Projekt. Neben den kirchlichen Feiertagen stand bei den Mitgliedern in den vergangenen Jahrzehnten vor allem das gesellige Miteinander im Vordergrund. Mit Hilfe des Schau- Weingarten möchte der Vorsitzende nun auch der historischen und praktischen Komponente mehr Gewicht verleihen. „Die Rolle des Weinanbaus in Landshut und im Landkreis soll stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken, und wir möchten Hobbywinzern und Gartenfreunden die Möglichkeit bieten, sich auch praktisch mit der Rebe zu experimentieren“, fasst der Vorsitzende die neuen Ziele des Vereins zusammen. Mit Blick auf das fortgeschrittene Durchschnittsalter  vieler Mitglieder hofft Norbert Krieger über den Schau-Weinberg bei Jüngeren und Familien das Interesse für den Verein zu wecken. So könnte die Lage des Schau- Weingartens in der Nähe des von Familien stark frequentierten Hofbergspielplatzes ein Schritt in die Zukunft des Vereins sein.


Jahresausflug der Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg 2014 nach Beilstein und Oberstenfeld

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„Gute Freunde und guter Wein, sollen deine Begleiter sein!“- Der Jahresausflug der Weinzierlbruderschaft Achdorf-Berg 2014

 

„Gute Freunde und guter Wein, sollen deine Begleiter sein!“ Frei nach dieser Lebensweisheit der Essayistin Assa Aba gestaltete die Weinzierbruderschaft Achdorf-Berg ihren diesjährigen Ausflug ins schwäbische Weinanbaugebiet 2 . So brachen am Samstag, den 04.10.2014, insgesamt 16 Vereinsmitglieder nach Würtemberg auf, um dort ihre Kenntnisse im Weinanbau, aber auch im Genuss des Rebensafts zu kultivieren. Mittags erreichte man die Burg Hohenbeilstein, wo man sich dem auf ökologischen Anbau basierenden Weingarten des Weingutes Hohnbeilsten widmete.1 Mithilfe eines Weinlehrpfads und zahlreicher praktischer Beispiele im Mauerweinberg selbst wurde den Weinzierln das komplexe Zusammenspiel des Ökosystems Weinberg deutlich. Beeindruckend war hier vor allem die artenreiche Insektenwelt, deren Schändlinge wie auch Nützlinge den Teilnehmern durch Abklopfen der Weinstöcke konkret gezeigt wurde. Man erhielt auch zahlreiche Anregungen für die Errichtung eines eigenen Schauweingartens, den man auch bald in der niederbayerischen Heimatstadt anlegen möchte. Doch auch die Weiterverarbeitung interessierte die Fahrtteilnehmer sehr, sodass man nun den in vollem Betrieb stehenden Weinkeller der Familie Dippon besichtigte. Hier konnte man -von der Herstellung der Maische bis hin zur Reifung- die verschiedenen Entstehungsphasen des Rebensafts auf anschauliche Weise nachvollziehen. Nach diesen den Anbau sowie die Produktion 4betreffenden Erkenntniserweiterung wendete man sich nun der anderen Seite zu, indem man  zur Weinverkostung schritt. Unter der fachkundigen Erklärung des Weinerlebnisführers Herrn Schopfer konnten die Teilnehmer verschiedene Weinsorten genießen. In guter Stimmung brach man anschließend nach Oberstenfeld auf, wo man nach einem gemeinsamen Abendessen das Nachtquartier aufschlug. Am nächsten Tag fuhren die Weinzierl dann nach Schwäbisch Hall. Dort wurde ihnen bei einer Stadtbesichtigung die Bedeutung des Weins für die Entwicklung der Region nochmals verdeutlicht, da dieser deren Wohlstand im Mittelalter, aber auch in der Neuzeit maßgeblich3 begründete. Die beeindruckende historische Altstadt mit ihrem Marktplatz sind auch heute noch ein Sinnbild für diesen Reichtum. Die Besichtigung bildete dann das Ende des Ausflugs und man brach am Nachmittag zur Heimreise nach Landshut auf.



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